> Private Krankenversicherung
     > Wie kalkuliert die Private Krankenversicherung?

Die Beiträge

Die Beitragshöhe hängt vom Umfang der versicherten Leistungen ab. So ist z.B. ein Versicherungsschutz, der im Krankenhaus auch die Unterbringung im Einbettzimmer umfasst, teurer als ein Versicherungs-
schutz, der nur die Unterbringung im Mehrbett-Zimmer einschließt.

Die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen steigt mit dem Lebensalter. Deshalb hängen die Beiträge in der Privaten Kranken-
versicherung
auch vom Lebensalter bei Versicherungsbeginn ab. Je früher sich jemand für einen Versicherungsschutz in der Privaten Krankenversicherung entscheidet, desto niedriger sind die Beiträge. Zwei Drittel aller Kosten entstehen erst in den letzten zwölf Lebensjahren.

Ein weiterer Aspekt ist der Gesundheitszustand zu Beginn der Versicherung. Bereits vorhandene Erkrankungen sind, versicherungs-
technisch gesprochen, zusätzliche Gesundheitsrisiken, die nach dem Äquivalenzprinzip oft nur dann versichert werden können, wenn für das zusätzliche Risiko auch zusätzliche Beiträge (Risikozuschläge) bezahlt werden.

Die Tarife werden für Männer und Frauen jeweils unterschiedlich kalkuliert. Wichtig ist: Es kommt immer auf die Verhältnisse zu Beginn eines Versicherungsvertrages an. Dies ist Grundlage für die Beitrags-
berechnung
. Treten zu einem späteren Zeitpunkt neue risikorelevante Tatbestände auf - insbesondere durch Verschlechterung des Gesundheitszustandes -, dann hat das keine Auswirkungen auf die Beiträge. Spätere Risikozuschläge sind also nicht möglich. Wird allerdings der Versicherungsumfang nachträglich erweitert, indem sich der Versicherte für einen anderen Tarif entscheidet, dann erfolgt für den erweiterten Versicherungsschutz erneut eine Risikobeurteilung. Für einen zusätzlichen Versicherungsschutz wird auch ein risikogerechter Mehrbeitrag berechnet.


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